Kommunikationsmittel wie z.B. Inserate, Plakate oder TV-Spots zeigen zwar die Äusserlichkeit der Agenturarbeit. Ein wesentlicher Teil der Leistung steckt aber in den strategischen Überlegungen, die zu diesem Resultat geführt haben. Deshalb zeigen wir hier nur wenige Arbeiten, diese aber etwas ausführlicher. So soll unsere Haltung besser spürbar werden – dass es sich lohnt, ungewohnte Perspektiven einzunehmen und sich von gängigen Denkformen zu lösen, um Neues zu schaffen.

Kommunikation ist alles. Alles ist Kommunikation.

Wie man Marktpartner vertikal zusammenführt und horizontal verknüpft

Aufgabe

Die Vereinigung Sanitärläden VSL will ihren Übernamen «der Enteliclub» loswerden und sucht als Ersatz für das gemeinsame Logo – die gelbe Badeente – ein neues Symbol und einen neuen Namen. Rund Fr. 50‘000.- Lieferantengelder wurden für zwei Sanitär Post-Ausgaben verwendet. Einziges verbindendes Glied innerhalb der Genossenschaft war die gelbe Ente. Es gab keine weiteren gemeinsame Aktivitäten gegen aussen.

Mehr als eine Lösung

Wir schaffen «BadeWelten», eine geschützte Wortbild-Marke, die als anwendbares visuelles Element die angestrebte Verbindung zwischen den Mitgliedern erlaubt. Durch den Zusatz des eigenen Firmennamens wie z.B. Wälti‘s BadeWelten, Dubach‘s BadeWelten usw. differenzieren sich die Mitglieder im lokalen Raum. Bade-Welten wird nicht nur die dominante Anschrift an den Läden sondern auch Name der Kundenzeitschrift. Wir motivierten unseren Kunden, sich von der Einkaufsgenossenschaft zur Marketinggemein-schaft zu entwickeln, gemeinsam Bäder zu bauen und unter dem Titel «Sonderschau BadeWelten» an regionalen Messen teilzunehmen. Um diesen gemeinsamen Auftritt zu finanzieren wurden Marketing-Partnerschaften mit Lieferanten begründet, die in Einzelgesprächen zur Teilnahme an der gemeinsamen Marktbearbeitung überzeugt wurden. In stetem Aufbau erreichten wir in kurzer Zeit rund eine Million Franken Jahresbudget. Damit werden 5 Messen, zwei Kundenjournale à 32 Seiten, rund 20 ganzseitige
Fachzeitschrifteninserate und über 100 Seiten PR-Berichte realisiert. Ein einzigartiger Grosserfolg mit Gewinn für alle. Für die Genossenschaft, die einzelnen Mitglieder,

Wie man mit Marktpartner horizontal zusammenarbeitet

Aufgabe

Der Verband Schweizerischer Milchproduzenten SMP machen Verkaufsförderung für Milch, Butter, Käse und Rahm in der Gastronomie. Unsere Aufgabe war es, neue Kommunikationsmittel für den Gastrobereich zu schaffen. Bisher wurden für jedes Jahr neue Konzepte mit saisonalen POS-Plakaten und Tischsets angeboten.

Mehr als eine Lösung

Unser Vorschlag basierte auf der Idee und Tatsache, dass bei vielen Schweizer Spezialitäten viel Mich, Butter, Käse und Rahm verwendet werden. Also war unsere Zielsetzung dafür zu sorgen, dass in der Gastronomie vermehrt auf Schweizer Spezialitäten gesetzt wird. Wir recherchierten in Tourismusgegenden nach den besten, gastrofähigen Rezepten. Danach suchten wir nach kulinarischen Botschaftern in städtischen Gebieten, die sich für diese Regionen mit Spezialitätenwochen einsetzten.

Die Verkaufsförderungsaktion «Lust auf die Schweizer Küche» wurde erstmals in der Geschichte der SMP während 15 Jahren verwendet und weiterentwickelt. Jahr für Jahr konnten Synergien zu vergangenen Aktionen geschaffen und auf zurückliegenden Erfolgen aufgebaut werden. Auf diese Weise kam eine Sammlung von über 400 Rezepten aus 22 Regionen zusammen. Rezepte für Amuse Bouches, Vorspeisen, Suppen, Salate, Hauptspeisen und Desserts. Die Rezeptsammlung «Lust auf die Schweizer Küche» wurde sogar als schützenswertes Schweizer Kulturgut im Archiv des Bundesamtes für Kultur aufgenommen.

Schaffen von berichtswürdigen Ereignissen

Aufgabe

Grundig Europa wollte mit berichtswürdigen Ereignissen für ihre Marke Bekanntheit und Sympathie erreichen. Als geeignetes Zielpublikum erschien ihnen die Sportbegeisterten. Die Suche nach noch «freien» Sportarten ging los. Unsere Aufgabe war es diese Events mitzuorganisieren und mediamässig zu betreuen. Das heisst den Namen und Logo Grundig möglichst viel ins Blickfeld der Konsumenten zu bringen.

Mehr als eine Lösung

Wir schaffen gemeinsam mit Grundig Deutschland zuerst den Grundig Cahllenge Snowboard-Weltcup, dann den Grundig Challenge Mountainbike-Weltcup. Snowboard war noch in den Kinderschuhen. Der Snowboardverband organisierte eine Art Weltcup eher hobbymässig, so entschied sich Grundig eine Rennserie unter dem Namen Grundig Challenge Snowboard-Weltcup zu starten. Wir begleiteten den Tross zu allen Weltcuporten mit einem Medienbüro und einem Aufnahme- und Schnittwagen für die TV-Berichterstattung. Als Erstes platzierten wir an allen strategisch wichtigen Stellen die Grundig-Banden, dass diese in den Berichterstattung möglichst dominant und lange zu sehen sind. Der Schnitt der TV-Berichterstattung, die wir jeden Abend an über 90 TV-Stationen versandten förderte die Sichtbarkeit des Logos zusätzlich. Eine Medienarbeit für Printmedien mit Vor- und Nachberichterstattung machte den Anlass und die Marke Grundig noch sichtbarer. Das Resultat: Die finanziellen Einsätze von Grundig erreichten das Doppelte an Wirkung, wie wenn dieser Raum als Werbung eingekauft worden wäre. Und dies nur auf die Zeiten oder Fläche gerechnet, wo der Namenszug Grundig sichtbar war!